2. Reisebericht: Vancouver & Vancouver Island

26. April - 15. Mai 2018

Die Einreise nach Kanada verläuft auf Vancouver Island unproblematisch, innerhalb von 5 Minuten sind wir inklusive 6 Monats-Visum abgefertigt. Unser Toyo darf sogar ein Jahr in Kanada bleiben und wird auch nicht inspiziert.
Unser erstes Ziel ist Victoria, die nach Königin Victoria von Großbritannien benannte, relaxte Hauptstadt der Provinz British Columbia. Die britische Tradition der Stadt hat bis heute überlebt und ein leckeres "Craft Beer" von einer Mikro-Brauerei in einem der vielen Pubs gehört zu einem Spaziergang durch die hübsche Stadt einfach dazu.

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Doch dann zieht es uns wieder in die Einsamkeit und wir erkunden die Insel, die von der Größe in etwa Nordrhein-Westfalen entspricht und nach Neuseeland die zweitgrößte Insel im Pazifik ist. Das Wetter ist wechselhaft, Regentage wechseln mit sonnigen Frühlingstagen und wir bekommen einen ersten Eindruck von der faszinierenden Flora und Fauna in Kanada.

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Im kleinen Ort Duncan stehen 80 Totempfähle der "First Nations" (indianische Ureinwohner), denen man auf einem Rundkurs folgen kann.

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In Chemainus wird die Geschichte des kleinen Städtchens durch Gemälde an den Hausfassaden erzählt. Ein cleverer Einwohner kam vor Jahren auf diese Idee, sie wurde umgesetzt und somit hat der Ort heutzutage, neben der Holzindustrie, auch Einnahmen aus dem Tourismus, denn die originellen Wandbilder sind sehenswert.

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Auf einer landschaftlich schönen Strecke fahren wir nach Gold City, einem kleinen Städtchen an der Westseite der Insel, abseits der Hauptrouten.

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Unser Ziel ist jedoch nicht Gold City, sondern das 13km weiter südlich gelegene "Muchalat Inlet", ein Arm des Nootka Sounds. Hier startet drei Mal die Woche der Postflieger und verteilt, bei den nur per Wasserflugzeug oder Boot zu erreichenden Orten, Farmen und Einsiedeleien im Norden der Insel, die Post. Da wollen wir mitfliegen und es klappt am nächsten Tag. Wir fliegen über Berge mit endlosen Wäldern, sehen einsame Buchten mit Fishing-Lodges, den Punkt an dem Captain Cook landete und die einzige Bucht, die die Japaner im zweiten Weltkrieg in Nordamerika einnahmen, wo man sich fragt, was sie in dieser Einsamkeit wollten. Auch einen Wal mit Nachwuchs können wir aus der Höhe sehen. Bei strahlend blauem Himmel zählt dieser Flug ganz sicher zu den Highlights unserer bisherigen Reisen. Als krönenden Abschluss sehen wir nach der Landung unseren ersten Schwarzbären.

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Von Nanaimo nehmen wir die Fähre nach Vancouver und betreten nun erstmals auch das Festland von Kanada.

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Vancouver gilt als attraktivste Stadt Kanadas und zählt zu den lebenswertesten Städten der Welt, dort wollen wir einige Tage verbringen. Doch zunächst fahren wir auf dem "Sea to Sky-Highway" in die Berge nach Whistler, Kanadas bekanntestem Skigebiet und gemeinsam mit Vancouver Austragungsort der olympischen Winterspiele von 2010. Whistler ist seit dem ein Wintersportort der Superlative und der Tourismus boomt. Es scheint, dass sich die immensen Investitionen von fast C$ 6 Milliarden gelohnt haben. Trotz, oder vielleicht gerade wegen, der perfekten touristischen Infrastruktur, wirkt alles sehr entspannt und uns gefällt der moderne, aber dennoch gemütliche Ort.

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Durch fantastische Bergwelten und das Tal des Fraser River geht es zurück nach Vancouver.

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Die tolle Lage Vancouvers zwischen Küstengebirge, Meer und Fluß, aber auch die vielen Parks und breite Geh- und Radwege im Zentrum machen den Reiz der "City of Glass" mit ihren charakteristischen Glashochhäusern aus.

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Das Wetter spielt nach wie vor mit und wir bummeln durch Gastown, den ältesten Bezirk der Stadt, Granville Island mit Galerien und Restauraunts, und natürlich entlang der glitzernden Hochhäuser mit vorgelagerten Yachthäfen. Eine Radtour um den 4qkm großen Stadtpark mit Panoramablick auf die Stadt und die Berge gehört auch zum Programm.

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