12. Reisebericht: Guatemala I

12. - 18. Maerz 2015

Wir haben unsere urspruenglich geplante Reiseroute "El Salvador - Guatemala - Belize - Mexiko" geandert, denn wir werden Anfang April eine "Reisepause" einlegen und sind zu spaet dran, um diese Tour noch zu bewerkstelligen. Somit reisen wir auf direktem Weg von Honduras ueber Guatemala weiter nach Mexiko und verschieben El Salvador, die Karibikkueste Guatemalas und Belize auf die naechste Reise. Noch dazu hat Bernd's Pass keinen Platz mehr fuer zusaetzliche Ein- oder Ausreisestempel, lediglich eine Seite ist noch frei fuer die Ein- und Ausreise Guatemala und Mexiko.
Unser erstes Ziel in Guatemala ist Antigua, die ehemalige koloniale Hauptstadt des Landes, die nach mehreren schweren Erdbeben und Vulkanausbruechen aufgegeben wurde. Ende des 18. Jahrhunderts wurde Antigua von einem Erdbeben vollkommen zerstoert, doch die Einwohner haben ihre Stadt langsam wieder aufgebaut und noch heute erinnern eindrucksvolle Ruinen in der schoenen Altstadt an die Naturkatastrophe.

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Wir reisen weiter in das Hochland Guatemalas, in dem die alten Maya-Dialekte noch die Muttersprache sind und die Maya-Kultur der Indigenas lebendig ist. Unser Ziel ist der Lago Atitlan, ein von Vulkanen umrahmter Bergsee mit traditionellen kleinen Doerfern an den steilen Berghaengen. Die Infrakstruktur am See ist katastrophal und eine Umrundung mit dem Auto aufgrund von Bandenueberfaellen derzeit nicht moeglich. Fuer die knapp 20 km und 1.000m Hoehenunterschied von der Panamericana zu unserem Domizil am See benoetigen wir zwei Stunden, denn die loechrige Piste fuehrt dermassen steil bergab, dass wir sogar unser Untersetzungsgetriebe nutzen, um die Bremsen nicht zu ueberhitzen. Doch der Aufwand lohnt sich: ein traumhafter Stellplatz mit Blick auf die drei grossen Vulkane in "Pasaj-Cap", einem 5ha grossen Seegrundstueck des ehemaligen Weltenbummlers Pierre, der Appartments und Cabanas mit herrlichem Seeblick vermietet. Wir parken unseren Toyopedi auf einer "privaten" Wiesenterrasse und geniessen den Blick auf den See und die Vulkane, die Gespraeche mit den anderen Gaesten beim abendlichen Treffen auf einer der gemuetlichen strohgedeckten Terrassen und natuerlich die Ausfluege per Wassertaxi ueber den See zu den kleinen Doerfern.

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Nach fuenf Tagen nehmen wir Abschied von diesem Wohlfuehlplatz und brechen auf nach Mexiko, doch wir sind uns sicher, dass wir bei unserer "Guatemala II"-Tour einen Abstecher zum Lago Atitlan machen werden.

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